Herausfordernd, kreativ und spannend – so beschreibt unsere Mitarbeiterin Daniela ihre Arbeit im Projektstab

Herausfordernd, kreativ und spannend  – so beschreibt unsere wissenschaftliche Mitarbeiterin Daniela ihre Arbeit im Projektstab von Dorfgemeinschaft 2.0 bei der Gesundheitsregion EUREGIO e.V..

Was sie im Projekt macht, was ihr gefällt und wie sie auf die wissenschaftliche Arbeit gekommen ist, erfahren Sie hier.

 

Darum habe ich mich für die wissenschaftliche Mitarbeit am Projekt Dorfgemeinschaft 2.0 entschieden…

Als examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin habe ich nach dem dualen Bachelor „Pflege“ zunächst einige Monate in der ambulanten Pflege gearbeitet. Ich hatte nach dem Studium genug von der Theorie und der Lernerei. Leider war es im Pflegedienst aber schwer, mich mit meinem Studium durchzusetzen. Denn ich wollte eigentlich das, was ich im Studium gelernt hatte, in der Praxis verwirklichen. Seitdem ich jedoch im Projekt Dorfgemeinschaft 2.0 bei der Gesundheitsregion EUREGIO e.V. arbeite, kann ich diese Problematik neben weiteren gesundheitsbezogenen Themen wissenschaftlich untersuchen und hinterfragen.

Ich selbst komme aus einem kleinen Dorf im nördlichen Emsland und kenne daher das Dorfleben und gleichzeitig die Probleme im ländlichen Raum. Im Zuge des demografischen Wandels sind die gewohnten lokalen Versorgungs- und familiären Unterstützungsstrukturen der realen Dorfgemeinschaft zunehmend gefährdet. Dieser Herausforderung innerhalb des Projektes zu begegnen ist für mich sehr spannend.

© Franz Frieling

So läuft meine Arbeit ab…

Das erste Projektjahr ist nun schon geschafft und ich konnte zusammen mit dem Team viele Strukturen für die Umsetzung des Projektes schaffen. Durch die Verbindung von Praxis und Wissenschaft entstehen manchmal aber auch Stolpersteine, die wir im Projekt bewältigen.

Ich befasse mich vor allem mit gesundheitlichen bzw. pflegerischen Themen und wie diese mit der Digitalisierung und den ländlichen Strukturen zusammengerbacht werden können. Super ist, dass ich dabei meine Praxiserfahrungen einbringen, aber auch kreativ denken kann, um den Einsatz innovativer Lösungen auf dem Land zu erforschen. Allerdings kann es auch sehr anspruchsvoll sein, die vielen Ideen auf ein realistisches Angebot nachhaltig und finanzierbar in den Pilotdörfern umzusetzen. In unserem großen Projektverbundteam versuchen wir dies zu meistern.

Nach einigen Monaten habe ich dann sogar noch ein Masterstudium begonnen – und das in Kombination mit der Projektarbeit. Ich persönlich finde es besonders gut, dass ich mit dem berufsbegleitenden Master „Public Health“ an der Jade Hochschule Oldenburg die gleichen Inhalte studiere, mit denen ich mich auch beruflich befasse – das passt super zusammen.

© Franz Frieling

Ich kann die wissenschaftliche Arbeit im Projekt empfehlen, weil…

… man seinen Horizont nicht nur beruflich, sondern auch persönlich erweitert.

… man in einer lockeren Arbeitsatmosphäre die Chance auf eigenständiges Arbeiten und beruflicher Entfaltung hat.

… man viele interessante Leute und neue Ansichten kennenlernt.

… man die Zukunft für ältere Menschen im Dorf – und damit auch für sich selbst irgendwann- mitgestalten kann.

… man die Folgen des demografischen Wandels mildern kann.

… man vor Ort in den Projektdörfern mit den Verantwortlichen und Bürgern – von Jung bis Alt – zusammenarbeitet.

… man im Projektteam sehr viel Spaß hat und mit netten Kollegen/-innen zusammenarbeitet.

 

Diese Interessen und Fähigkeiten sollte man für die Arbeit mitbringen:

  • Offenheit
  • Kreativität
  • Spontanität
  • Neugier

 

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