Ingrid Fischbach – Parlamentarische Staatssekretärin informiert sich über Projekt „Dorfgemeinschaft 2.0“

Anlässlich des fünfjährigen Jubiläums unseres Projekt-Verbundpartners Gesundheitsregion EUREGIO e.V., hielt die parlamentarische Staatssekretärin aus dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) Ingrid Fischbach, am Mittwoch einen Festvortrag im Nordhorner NINO HOCHBAU Kompetenzzentrum Wirtschaft. Darin informierte Sie über die Pflegestärkungsgesetze der Bundesregierung.

Vor der Festveranstaltung ließ sich die parlamentarische Staatssekretärin es sich nicht nehmen, sich persönlich über das Projekt „Dorfgemeinschaft 2.0“ zu informieren.

Die Akteure rund um Prof. Dr. Ickerott von der Hochschule Osnabrück nutzten gemeinsam mit dem Projekt-Verbundpartner der EUREGIO-KLINIK die Möglichkeit, das Teilprojekt „Rollende Praxis“ vorzustellen. Hierbei ging es nicht darum schon ein endgültiges Handlungskonzept vorzustellen, sondern vielmehr denkbare Szenarien rund um die Sicherstellung der Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum aufzuzeigen.

Beispielsweise ist es ein Hauptanliegen von Dr. Arno Schumacher, Leistungen mobil und transportabel zu machen.

Frau Fischbach wurde live auf dem Gelände der EUREGIO-KLINIK demonstriert, wie einfach es sein könnte, dies zu realisieren. Zur Demonstration kam folgendes Szenario: „Stellen Sie sich vor, nach einer Operation stellen sich Wundheilungsstörungen als Komplikation ein. Ansonsten geht es dem Patienten aber so gut, dass er zu Hause die Genesung vorantreiben könnte. Aktuell müsste der Patient weiter im Krankenhaus verweilen, bis die Wundversorgung abgeschlossen ist. Würde man die Leistung der Wundversorgung jetzt „mobil“ durchführen, könnte der Patient nach Hause entlassen und durch die „Rollende Praxis“ versorgt werden.“

Überflüssige Liegezeiten und aufwendige Transporte zu Fachärzten oder Kliniken könnten somit der Vergangenheit angehören.

Die parlamentarische Staatssekretärin ist davon überzeugt, dass die Erhebung von unterschiedlichsten Einsatzszenarien und Anforderungen an eine „Rollende Praxis“ und dem daraus abzuleitenden Konzept, ein Schlüsselelement für die Vernetzung der an der Versorgung beteiligter Akteure bedeutet.

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