Dorfgemeinschaft 2.0 informiert beim zweiten Grafschafter Mobilitätstag in Schüttorf

Dorfgemeinschaft 2.0 informiert beim zweiten Grafschafter Mobilitätstag in Schüttorf

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Die beiden wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen des Projekts Dorfgemeinschaft 2.0 F. Füser und M. Süßmuth waren am 29.05.2016 beim 2. Grafschafter Elektromobilitätstag neben vielen Ausstellern von Elektromobilitätsangeboten in Schüttorf auf dem Kuhmplatz anzutreffen. Sie stellten interessierten Besuchern den Lebensraum „Mobilität“ des Projekts vor.

Aus den Gesprächen mit Bürgern wurden zahlreiche Anregungen für das Projekt aufgenommen. Bürger und wissenschaftliche Mitarbeiter besprachen Aspekte wie: „Wie kann es gelingen, auch im Alter noch weitgehend mobil zu bleiben, um eine Teilhabe zu ermöglichen, die tägliche Versorgung zu sichern oder die häufig nur noch in den umliegenden größeren Städten vorhandenen Fachärzte, Kliniken oder besonderen therapeutischen Einrichtungen zu erreichen? Wo braucht es neue Mobilitätskonzepte und technische Lösungen? Wie können die vorhandenen Angebote des ÖPNV vor allem mit Blick auf die Bedarfe der älteren Generation verbessert werden?“

Im Verlauf der fünfjährigen Projektlaufzeit gilt es, diese Fragen zu erörtern und geeignete Lösungen zu entwickeln.

In Kürze werden sich die wissenschaftlichen Mitarbeiter des Projekts mit Umfragen und Interviews an die Bürger in der Region wenden. Bei Interesse ist eine Kontaktaufnahme und Anmeldung über die Website möglich.

Zum Pressebericht der Grafschafter Nachrichten.

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Alt werden auf dem Land hat Zukunft

Alt werden auf dem Land hat Zukunft

Gelungener Auftakt für das Projekt Dorfgemeinschaft 2.0

Am Freitag, 18.03.2016, fand in Neuenhaus die öffentliche Auftaktveranstaltung für unser Projekt „Dorfgemeinschaft 2.0“ statt. Mehr als 200 interessierte Bürger aus der Grafschaft Bentheim und dem südlichen Emsland sowie die beteiligten Verbund-Projektpartner nahmen daran teil.

Armanda ten Brink, Foto © Franz Frieling
Armanda ten Brink, Foto © Franz Frieling

Für den musikalischen Auftakt war die Sopranistin Armanda ten Brink eingeladen. Die sympathische Sängerin sorgte am Klavier für einen gelungenen Start in einen informationsreichen Tag.

Mit dem Projekt „Dorfgemeinschaft 2.0“ haben wir uns zur Aufgabe gemacht, innerhalb der nächsten fünf Jahre die passende Infrastruktur für eine alternde Gesellschaft gefunden zu haben. Dabei greifen wir den Wunsch der Menschen auf, selbstbestimmt zu Hause alt werden zu wollen.

Um im Alter ein möglichst hohes Maß an Lebensqualität zu erhalten, bieten sich bedarfsgerechte technische Lösungen und die Wiederbelebung der traditionellen Dorfgemeinschaft an. Basis für diese Gemeinschaft soll ein virtueller Dorfmarktplatz sein. Auf diesem Dorfmarktplatz könnten Nachbarn zusammenkommen oder Dienstleister Ihre Unterstützung anbieten, z.B. den Einkauf vom Wochenmarkt mitbringen oder eine Mitfahrgelegenheit anbieten und damit die Versorgung für ältere Menschen verbessern.
Daneben beschäftigen wir uns mit weiteren Lebensbereichen wie dem Wohnen. Intelligente Assistenzsysteme werden uns in Zukunft zu Hause viele Dinge des täglichen Lebens erleichtern. Wir möchten Lösungen testen und entwickeln, mit deren Hilfe ein selbstbestimmtes und seniorengerechtes Wohnen auch im Alter und bei eingeschränkter Beweglichkeit sichergestellt werden kann. Dabei soll moderne Technik das Leben erleichtern und kein Hindernis für alte Menschen darstellen.

Angelika Frederking (l) und Thomas Nerlinger (r), Foto © Franz Frieling
Angelika Frederking und Thomas Nerlinger, Foto © Franz Frieling

Möglichst lange zu Hause wohnen zu können bedeutet aber auch mobil zu bleiben. Mit dem dritten Themengebiet, der individuellen Mobilität, möchten wir unterschiedlichste Szenarien untersuchen und unsere Projektpartner bei der aktiven Umsetzung unterstützen.

Der Lebensraum Pflege und Gesundheit bildet den vierten wichtigen Baustein im gesundheitsbezogenen Versorgungskonzept des Projekts. Hierbei möchten wir unterschiedlichste Lösungen aufzeigen wie eine ärztliche und pflegerische Versorgung auf dem Land gewährleistet werden kann.

Bei allen Themen ist es uns wichtig, dass neben dem wissenschaftlichen Ansatz der praktische Nutzen im Vordergrund steht. Unser Ziel ist es, tragfähige Geschäftskonzepte in der Region entstehen zu lassen, die am Ende des Projekts fortbestehen.
Das Projekt Dorfgemeinschaft 2.0 lebt von seinen Akteuren und den Bürgern in der Region. Wir wünschen uns, dass Sie dabei mitmachen und sich aktiv bei uns einbringen. Melden Sie sich bei uns, wenn Sie bereit sind neue technische Assistenzssysteme für uns auszuprobieren, für Interviews zur Verfügung stehen oder Sie sich über unsere Arbeit informieren wollen. Das Projekt bietet großartige Chancen für die Regionen Grafschaft Bentheim und das südliche Emsland – und die Menschen, die hier leben. Machen Sie mit!

Impressionen